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DATENANALYSE

Welche Herausforderungen sind in Zukunft zu erwarten?

Bei diesen und vielen weiteren Fragen unterstützen wir Sie durch
IT-gestützte Datenanalysen, damit sie eine fundierte Grundlage für Ihre Entscheidungen haben.

IDENTIFIKATION DER MINDESTANZAHL VON STANDORTEN

Die Mindestzahl an notwendigen Standorten um die Flächendeckung sicherzustellen ist ein häufige Fragestellung. Über die Betrachtung der Frage als Set Cover Location Problem können wir diese  mathematisch beantworten. Und das sowohl für eine komplette Neuplanung (Greenfield), als auch mit verschiedenen Nebenbedingungen (Brownfield) wie z.b. der Beibehaltung von bestimmten Standorten oder der zwingenden Festlegung von Standorten in bestimmten Gebieten. Dabei können die Nebenbedingungen in der Brownfieldmethode einen erheblichen Einfluß auf die Anzahl der benötigten Standorte ausüben. Dies ist in der nachfolgenden Gegenüberstellung in einem Beispielgebiet dargestellt. Hierbei ergeben sich bei der Greenfieldbetrachtung 4 Standorte, während bei der beispielhaften Brownfieldanalyse 5 Standorte benötigt werden.

Set Cover für die Standortplanung in Greenfield/Brownfield

AUSWIRKUNG VON KLINIKSCHLIEßUNGEN AUF DEN RETTUNGSDIENST

Mit einer Klinikschließung gehen weitreichende Änderungen für den Rettungsdienst in seiner seiner Aufgabe der präklinischen Versorgung einher. Insbesondere die Transport- und Rückfahrzeiten werden erheblich verlängert, dass sich wiederum in längeren Einsatzzeiten widerspiegelt und die Fahrzeugvorhaltung beeinflusst.

Ist ihr Rettungsdienstbereich von Klinikschließungen betroffen? Wir ermitteln für Sie szenarienbasiert mittels fundierter, GIS-gestützter Quell-Ziel-Analysen die Auswirkungen veränderter Fahrzeiten und -wege auf die Belegzeiten ihrer Rettungsmitteln und ermöglichen somit im Anschluss eine Abschätzung der Veränderung ihres Fahrzeugvorhalteplans.

Darstellung der Auswertung simulierter Transportzeiten (in Min.) eines Wachenstandortes zu Gesundheitseinrichtungen (Kliniken/Notaufnahmen)

IDENTIFIKATION UND NUTZUNG VON ORGANISATORISCHEM VERBESSERUNGPOTENTIAL

Das Aufspüren von organisatorischen Verbesserungspotentialen bezieht sich im Rettungsdienst auf die Ebenen der Leitstelle mit ihren Tätigkeiten und dem Einsatzdienst auf der Basis seiner infrastrukturellen Ausstattung. Analysen können hier u.a. aufdecken, inwieweit Dispositionsverhalten, Ausrücken, Anfahrten und Transportfahrten mit der zugrundeliegenden Infrastruktur übereinstimmen.

 

Auch die Vergrößerung von Zuständigkeitsgebieten von Leitstellen müssen organisatorisch auf einen vergleichbaren infrastrukturellen Ausbaustandard basieren, um z.B. die Zuständigkeit der Rettungswachen nach der schnellsten Erreichbarkeit unabhängig von der Kreisgrenze im Dispositionsverhalten der Leitstelle so umsetzen zu können, dass die Vorhaltestunden der RTW bedarfsgerecht sind.

Neue Zuordung RWVB_edited.png

Verschiebung der Versorgungsbereichsgrenzen zur Sicherherstellung der optimalen Erreichbarkeit

URSACHENANALYSE BEI HILFSFRISTÜBERSCHREITUNGEN

Hilfsfristüberschreitungen können eine Reihe von Ursachen haben. Dementsprechend liegt die Lösung zur Verbesserung der Hilfsfrist nicht immer in mehr Wachen, Fahrzeugen oder Personal. Häufig führen bereits Veränderungen der Organisation und Disposition zur Verbesserung des Erreichungsgrades der Hilfsfrist.

 

Um zielgerichtet die Ursachen für die Hilfsfristüberschreitung angehen zu können, identifizieren wir anhand von Leistellendaten die Parameter, die bei den einzelnen Fällen zur Überschreitung der Hilfsfrist geführt haben. Dabei werden nicht nur die klassischen Parameter wie Ausrückzeit, Dispositionszeit und Anfahrtszeit berücksichtigt, sondern auch weitergehende Fragestellungen der geostatistischen Analyse wie z.B. Standort und Versorgungsbereich, Rettungsmitteltyp und Einsatzklasse, Verfügbarkeit des zuständigen Rettungsmittel und Anfahrtswege. Zielsetzung ist die Musteerkennung systematischer organisatorischer Einflussgrößen aus die Hilfsfristüberschreitung.

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Zuordnung hilfsfristrelevanter Einsätze

RÄUMLICH-ZEITLICHE STÖRFAKTOREN

Ist ihr Rettungsdienstbereich von größeren infrastrukturellen Änderungen betroffen? Dies kann u.a. umfassen

- den Neubau einer Umgehungsstraße oder die Fertigstellung eines Autobahnabschnitts

- eine mehrjährige Sperrung von Straßenabschnitten z.B. bedingt durch Erweiterung oder Instandhaltung.

- Brückensperrungen

- Bau und Erweiterung von Schienennetzen mit straßenniveaugleichen Schienenübergängen („Probleme  durch Bahnschranken“)

- Saisonabhängige, witterungsbedingte Einflüsse wie Schnee- und Windlast (Sturmschäden)

Wir prüfen GIS-basiert mittels Fahrzeitsimulationen und Isochronenanalysen die Auswirkungen dieser Sperrungen auf die planerische Erreichbarkeit Ihrer Rettungswachenstandorte, die anschließend als Grundlage für weitere organisatorische Maßnahmen verwendet werden können.

Bahnschranken bsp.png

Auswirkung von Schranken auf die Erreichbarkeiten

VERDICHTUNG DER INFORMATION VON  GEODATEN MIT HILFE STATISTISCHER VERFAHREN

Statistischen Verfahren wie z.b. die Standardabweichungsellipse ermöglichen:

  • das Aufzeigen von räumlichen Beziehungen von Leistungsdaten des Rettungsdienstes oder der Feuerwehr zu Bevölkerung oder Einrichtungen,

  • das Aufzeigen von Ausbreitungsmustern wie z.B. von Bränden auf ausgewählten Flächennutzungsarten,

  • den Vergleich von räumlichen Überlappungen unterschiedlicher Leistungsspektren sowie

  • das Aufzeigen zeitlicher Entwicklungen von z.B. neu definierten Meldebildern.

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Raumanalyse mittels Standardabweichungsellipse, Bevölkerungsverteilung (schwarz) gegenüber Krankentransportaufkommen (blau)

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Quantitative Prognose des Einsatzaufkommens

Die quantitativen Prognoseverfahren "berechnen" mit univariaten oder multivariaten Verfahren eine Prognose. Während ein univariates Prognosemodell ausschließlich eine Zeitreihe als Variable in die Untersuchung einbezieht, wird mit Hilfe multivariater Verfahren versucht, eine Variable zu prognostizieren, indem diese mit anderen Variablen inhaltlich begründet verknüpft wird. Bei den Prognosen selbst ist zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Prognosemodellen zu unterscheiden. Prognose bilden insbesondere unter Einbeziehung der Bevölkerungsdaten eine fundierte Grundlage zur Vorschau des rettungsdienstlichen Einsatzaufkommens, die mit Hilfe der Zensusdaten eine kleimräumig detaillierte Analyse erlauben. 

DATENANALYSE VON LEITSTELLENDATEN

Leitstellendaten stellen das "Herz" der rettungsdienstlichen (Leistungs)Dokumentation dar. Wir ermöglichen eine umfangreiche Bestandsaufnahme ihrer rettungsdienstlichen Leistungen auf Grundlage der Leitstellendaten und erarbeiten Leistungsindikatoren als Grundlage für alle weiteren Entscheidungsprozesse.

Darstellung der Auswertung simulierter Transportzeiten (in Min.) eines Wachenstandortes zu Gesundheitseinrichtungen (Kliniken/Notaufnahmen)

Dezidierte Quell-Ziel-Analysen des Einsatzaufkommens z.B. nach Einsatzfahrtklasse, Rettungswachenstandort und Versorgungsbereich

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